Wer suchet der findet, oder von Morgenmuffel und Motivation

Es schleicht sich an, kurz bevor der Wecker klingelt. Viele kennen dieses Gefühl, die Unlust, sich aus den warmen Federn zu schälen und zur Arbeit zu gehen. Manche sind schlicht Morgenmuffel, was sich dann aber meistens mit der ersten Tasse Kaffee verflüchtigt.
Nicht wenige jedoch verspüren das beklemmende Gefühl, sich für eine unbefriedigende Arbeitstelle aufraffen zu müssen. Es ist einfach, anzuraten, man solle sich nach etwas Neuem umsehen, oder man könne froh sein, überhaupt Arbeit zu haben.
Nun, in manchen Fällen stimmt dies sicherlich, doch ist es nicht so, dass manchmal bereits eine kleine Änderung am Arbeitsplatz die Motivation am Morgen dauerhaft verbessern könnte? Die Voraussetzung dafür ist natürlich auch die Offenheit jedes einzelnen unzufriedenen Mitarbeiters, sowie die Grösse der Firma, jede konstruktive Kritik sorgfältig zu überprüfen, dann aber Verbesserungen auch umzusetzen. Ein motivierter Mitarbeiter leistet doppelt soviel wie zwei Unmotiverte.
Auch ich war auf der Suche, habe Firmen meine Vorschläge zur Verbesserung unterbreitet. Ja, es ist schwer, angehört und ernst genommen zu werden, ich war auf der Suche und hab gefunden. Seit knapp einem Jahr arbeite ich bei der local.ch ag und es gab keinen Morgen, an dem mich dieses Gefühl der Lustlosigkeit heimsuchte. Wieso? Einerseits die abwechslungsreiche Arbeit, andererseits die Gewissheit angehört zu werden, mitzuwirken, mitreden zu können, wichtig für das Unternehmen zu sein, das entgegengebrachte Vertrauen in meine Fähigkeiten und nicht zuletzt ein überaus qualifiziertes Team, dass hochmotiviert ist, sich gegenseitig unterstützt und jeden Tag aufs Neue zeigt, wie sehr es hinter der Firmenidee local.ch steht. Danke!
Advent Blogde

1 Kommentar
19. Dez 2007, 23:21
Die Schreiberin vom 10. Adventsfenster trifft den Nagel auf den Kopf. Bravo! Eine Mitarbeiterin die sich mit dem Betrieb voll identifiziert. Was kann einem Chef besseres passieren. Gut verfasster Text. Qualität ist in local.ch eben gross geschrieben. Weiter so!
Gruss
P. Schumacher
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